Vom Material zur Innovation – Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Worum es geht

Wenn Ihre Hochschule oder Forschungseinrichtung oder Ihr kleines oder mittleres Unternehmen zur Marktfähigkeit und industriellen Anwendung von hybriden Materialien forscht, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

Das Bundesbildungsministerium unterstützt Sie auf der Grundlage des Fachprogramms „Vom Material zur Innovation“ bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die sich mit hybriden Materialien beschäftigen.

  • Sie erhalten die Förderung für industriegeführte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte,
  • die ausgehend von der Marktfähigkeit von Hybridmaterialien werkstoffbasierte Fragestellungen beinhalten,
  • zur Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beitragen sowie

Voraussetzungen für eine breite Markteinführung schaffen.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss für bis zu 2,5 Jahre.

Die Höhe des Zuschusses beträgt

  • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft je nach Anwendungsnähe des Vorhabens bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten,
  • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten.
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.
  • Hochschulen können zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20 Prozent bekommen.
  • Ihren Antrag richten Sie im Rahmen von gesonderten Aufrufen an den Projektträger Jülich (PtJ).

Was Sie zusätzlich wissen sollten

rechtliche Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Wenn Ihre Forschungseinrichtung vom Bund oder den Ländern grundfinanziert wird, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für Ihren zusätzlichen Aufwand bekommen.

Die Förderung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Es handelt sich um Hybridmaterialien, die bereits einen gewissen technologischen Reifegrad erreicht haben und deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist.
  • Durch die Projekte wird eine signifikante Steigerung der Marktfähigkeit und industriellen Anwendung von Hybridmaterialien erwartet.
  • Sie formulieren praxisnahe Lösungen oder zeigen Wege in die industrielle Anwendung und legen Konzepte für die Markterschließung dar, um die Verwertung sicherzustellen.
  • An Ihrem Projekt sind mindestens 2 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft beteiligt, davon mindestens 1 kleines oder mittleres Unternehmen (KMU).
  • Ein beteiligtes Unternehmen übernimmt die Konsortialführerschaft.
  • Sie und Ihre Partnerinnen und Partner haben Ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung geregelt.

Wortlaut der Förderdatenbank des Bundes, unverändert übernommen. Stand 01.03.2026. Vollständige Bedingungen beim Fördergeber

Passt das zu deinem Vorhaben?

Ob ein Programm trägt, hängt an Dingen, die auf keiner Programmseite stehen: was du vorhast, wer mitmacht, was du schon ausgegeben hast und welches zweite Programm du dir damit verbauen würdest. Dreißig Minuten, und du weißt es.

Über alle fachlich freigegebenen Anträge liegt unsere Bewilligungsquote bei 100 Prozent.

Zuständig

Wer dieses Programm vergibt.

Projektträger Jülich (PtJ)

52425 Jülich

02461 614243

www.ptj.de/

Angaben aus der Förderdatenbank des Bundes, lizenziert unter Vom Material zur Innovation – Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Mar.