Stärkung der wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungsinfrastruktur im Geschäftsbereich des MW

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen

Worum es geht

Wenn Sie als Forschungseinrichtung außerhalb einer Universität und wirtschaftsnah forschen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

Das Land Niedersachsen unterstützt Sie als Forschungseinrichtung bei Vorhaben, die die niedersächsische außeruniversitäre Forschungsinfrastruktur in nicht gewinnorientiert arbeitenden Institutionen stärken. Dies geschieht mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Sie erhalten die Förderung für Investitionen in den Auf- und Ausbau, die Erweiterung und/oder die Modernisierung der wirtschaftsnahen Forschungsinfrastruktur.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.

Die Höhe des Zuschusses aus dem EFRE beträgt bis zu 50 Prozent Ihrer zuwendungsfähigen Ausgaben für normalerweise 3 Jahre. Für nichtwirtschaftliche Bereiche kann die Förderung durch Landesmittel auf bis zu 90 Prozent Ihrer zuwendungsfähigen Ausgaben ergänzt werden.

Zum Zeitpunkt der Bewilligung müssen Ihre zuwendungsfähigen Ausgaben mehr als EUR 200.000 betragen.

Reichen Sie Ihren Antrag bitte vor Beginn Ihrer Maßnahme über das Kundenportal bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) ein.

Was Sie zusätzlich wissen sollten

rechtliche Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind nicht gewinnorientierte Institutionen der Forschungsinfrastruktur ingenieur- und naturwissenschaftlicher Disziplinen als juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, bei denen vor allem die Zusammenarbeit mit niedersächsischen KMU und der Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft im Vordergrund stehen, insbesondere

  • das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK) mit Sitz in Hannover,
  • das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) mit Sitz in Quakenbrück,
  • das Institut für integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) mit Sitz in Hannover,
  • das Laserzentrum Hannover e. V. (LZH) mit Sitz in Hannover,
  • das Institut für Solarenergieforschung GmbH (ISFH) mit Sitz in Emmerthal,
  • das OFFIS e. V. (Institut für Informatik), Oldenburg (Oldenburg),
  • das Institut für Nanophotonik Göttingen e. V. (IFNANO) mit Sitz in Göttingen.

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:

  • Sie müssen eine Betriebsstätte in Niedersachsen haben.
  • Sie müssen Ihr Projekt in dem jeweiligen Programmgebiet (Regionenkategorie „Übergangsregion – ÜR“ oder „stärker entwickelte Region – SER“) durchführen, für das Sie die Förderung beantragen.
  • Die geförderte Forschungsinfrastruktur muss mindestens einem Stärkefeld der niedersächsischen RIS3- Strategie zugeordnet werden können.
  • Sie müssen die fachliche und administrative Kompetenz zur Durchführung des Vorhabens besitzen.
  • Die Gesamtfnanzierung Ihres Projekts muss sichergestellt sein.
  • Werden GRW-Mittel eingesetzt, gelten die Regelungen des GRW-Koordinierungsrahmens.
  • Sie müssen die Zweckbindungsfristen von 10 Jahren für Neu- und Erweiterungsbauten und von 5 Jahren für Ausstattungsgegenstände einhalten.
  • Wenn Sie Ihren Antrag stellen, müssen Sie nachweisen, dass Sie die Qualitätskriterien nach dem Scoringmodell einhalten.

Wortlaut der Förderdatenbank des Bundes, unverändert übernommen. Stand 07.02.2026. Vollständige Bedingungen beim Fördergeber

Passt das zu deinem Vorhaben?

Ob ein Programm trägt, hängt an Dingen, die auf keiner Programmseite stehen: was du vorhast, wer mitmacht, was du schon ausgegeben hast und welches zweite Programm du dir damit verbauen würdest. Dreißig Minuten, und du weißt es.

Über alle fachlich freigegebenen Anträge liegt unsere Bewilligungsquote bei 100 Prozent.

Zuständig

Wer dieses Programm vergibt.

Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)

30177 Hannover

+49 511 30031-0

www.nbank.de/

Angaben aus der Förderdatenbank des Bundes, lizenziert unter Stärkung der wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungsinfrastruktur im Gesc.