Förderung von Gesundheitsregionen in Niedersachsen (Richtlinie Gesundheitsregionen)
Worum es geht
Wenn Sie Maßnahmen planen, mit denen die Strukturen der Gesundheitsregionen in Niedersachsen gestärkt werden, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.
Das Land Niedersachsen unterstützt den Aufbau neuer sowie die Stärkung bereits bestehender Gesundheitsregionen.
Sie erhalten die Förderung für Maßnahmen zur Etablierung beziehungsweise zum Erhalt folgender Strukturen:
- Durchführung von mindestens 2 regionalen Gesundheitskonferenzen,
- Einrichtung/Weiterführung einer unterjährig tagenden regionalen Steuerungsgruppe mit jeweils mindestens einer Vertreterin oder einem Vertreter der regions-/kreisangehörigen Gemeinden, gesteuert durch die kommunale Verwaltungsspitze,
- Einrichtung/Weiterführung mehrerer Arbeitsgruppen zur Entwicklung neuer Versorgungs- und/oder Kooperationsprojekte und Maßnahmen der Gesundheitsförderung oder Primärprävention für die betreffende Region.
Außerdem erhalten Sie die Förderung für die Entwicklung und Umsetzung
regional wirkender Versorgungsprojekte sowie
- neuer Versorgungs- und/oder Kooperationsprojekte für die betreffenden Regionen in Niedersachsen, möglichst mit überregionalem Bezug.
- Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.
- Sie erhalten einen Zuschuss in Höhe von bis zu 90 Prozent Ihrer zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch EUR 20.000. Für neue Versorgungs- und/oder Kooperationsprojekte erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu EUR 80.000 für maximal 2 Jahre.
- Richten Sie bitte Ihren Antrag bis zum 15.9. des vorausgehenden Jahres an das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.
Was Sie zusätzlich wissen sollten
rechtliche Voraussetzungen
Antragsberechtigt sind als Erstempfängerinnen und Erstempfänger
- die Landkreise und kreisfreien Städte,
- die Region Hannover,
die Landeshauptstadt Hannover sowie
die Stadt Göttingen
(oder Kooperationen von diesen).
Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:
- Sollten Sie strukturelle Maßnahmen planen, müssen Sie ein Konzept zum dauerhaften Auf- oder Ausbau einer Gesundheitsregion vorlegen beziehungsweise ein bestehendes Konzept fortschreiben.
- Bei der Entwicklung und Umsetzung regional wirkender Versorgungsprojekte müssen Sie die Zielsetzung und die erwarteten Auswirkungen auf das regionale Versorgungsgeschehen darlegen.
Für die Förderung neuer Versorgungs- und/oder Kooperationsprojekte
- muss es sich um ein neues Projekt in der jeweiligen Region handeln,
- müssen Sie die für die Umsetzung der Maßnahme nötigen Schritte in einem Konzept darzulegen; das Konzept muss die Zielsetzungen und die erwarteten Auswirkungen auf das überregionale Versorgungsgeschehen, den Innovationsgrad für die beteiligten Gesundheitsregionen, den Modellcharakter sowie den Nachhaltigkeitsansatz aufzeigen,
- muss die Zustimmung des „Lenkungsgremiums Gesundheitsregionen“ vorliegen.
Wortlaut der Förderdatenbank des Bundes, unverändert übernommen. Stand 03.02.2026. Vollständige Bedingungen beim Fördergeber
Passt das zu deinem Vorhaben?
Ob ein Programm trägt, hängt an Dingen, die auf keiner Programmseite stehen: was du vorhast, wer mitmacht, was du schon ausgegeben hast und welches zweite Programm du dir damit verbauen würdest. Dreißig Minuten, und du weißt es.
Über alle fachlich freigegebenen Anträge liegt unsere Bewilligungsquote bei 100 Prozent.
Zuständig
Wer dieses Programm vergibt.
Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
31134 Hildesheim
Angaben aus der Förderdatenbank des Bundes, lizenziert unter Förderung von Gesundheitsregionen in Niedersachsen (Richtlinie Gesundheitsregion.